Marktgemeinde Rosegg Bild und Logo

Geschichte

Geschichte der Marktgemeinde Rosegg

Rosegger Chronik

Die Rosegger Chronik können Sie im Marktgemeindeamt Rosegg erwerben.

  • 875 Bischof Arnold von Freising tauscht eine Bauernhube in Rosegg (in loco, qui dicitur Rase) gegen eine andere in Werida (Maria Wörth).
  • 1106 Patriarch Ulrich I., von Aquilea schenkt die Pfarre Ras dem Chorherrnkapitel von Eberndorf (1. urkundliche Erwähnung).
  • 1171 Rudolf von Ras nennt sich nach seiner auf dem heutigen Burgberg neu erbauten Burg "Rudolf de Rasek". Rudolf II. von Ras nimmt am Friesacher Turnier teil.
  • 1255 Rudolf von Ras okkupiert Federaun und wird von Bischof Heinrich I. gefangen genommen.
  • 1298 Die Herren von Ras-Rosegg vergleichen sich mit den Bamberger Bischöfen.
  • 1315 Die Hauptlinie der Raser stirbt aus.
  • 1320 Peter von Liebenberg erwirbt die Besitzungen der Raser.
  • 1335 Durch politische und strategische Schachzüge verliert Peter von Liebenberg die Herrschaft Rosegg an die Herren von Wallsee und Pettau.
  • 1438 Anna Gräfin von Schaunburg erbt nach ihrem Bruder Eberhard von Pettau die Herrschaft Rosegg.
  • 1478 Die Türken überfallen das Rosental. Tausende Menschen werden verschleppt; zwischen Rosegg und Möchling bleiben, laut dem Chronisten Jakob Unrest, nur wenige Gehöfte verschont.
  • 1514 Caspar von Perkheim kauft die Rosegger Besitzungen. Nach dem Testament der Brüder Wolf und Jörg von Perkheim (1543) fällt die Herrschaft Rosegg.
  • 1566 durch die Verehelichung der letzten Perkheim (Erbin) mit Georg Achaz von Losenstein an die Losensteiner.
  • 1605 Hans Rudolf von Raitenau, der jüngste Bruder des Salzburger Erzbischofs Wolf Dietrich, kauft die Herrschaft Rosegg.
  • 1671 Der letzte Raitenauer, Rudolf Hannibal von Raitenau, stirbt 1671 kinderlos auf Rosegg. Eine Nichte, die mit Adam Seyfried von Aichelburg verheiratet ist, erbt den Besitz.
  • 1686 Finanzielle Schwierigkeiten, ausgelöst durch einen Brand auf der Burg, zwingen die Familie Aichelburg zum Verkauf an Georg Niclas Graf von Orsini und Rosenberg.
  • 1772 Franz Xaver Wolf von Orsini-Rosenberg beginnt mit dem Bau eines Schlosses im Talgrund.
  • 1776 Bei St. Michel wird eine Brücke über die Drau geschlagen.
  • 1813 Die Franzosen werden aus Rosegg vertrieben. Bei den Kämpfen wird der Großteil des Ortes und auch die Pfarrkirche zerstört.
  • 1829 Peter Ritter von Bohr ersteigert die Herrschaft Rosegg von den Orsini-Rosenberg.
  • 1831 Fürst Johann von Liechtenstein erwirbt die Herrschaft von Rosegg.
  • 1848 Die Grundherrschaft und die Untertänigkeit werden aufgehoben. Der Bauer wird nun zum tatsächlichen Eigentümer seines Besitzes.
  • 1849/1850 Rosegg wird zur selbständigen Gemeinde. Die Gemeinde umfasst das Gebiet des alten Landgerichts Rosegg, das von Maria Elend bis zum Faaker See reichte. Der erste frei gewählte Bürgermeister, Anton Bernold, tritt sein Amt an.
  • 1888 Die heutige Ortsgemeinde St. Jakob wird von Rosegg abgetrennt.
  • 1911 Ledenitzen wird von Rosegg abgetrennt.
  • 1918/1919 Rosegg wird zum Schauplatz des Abwehrkampfes. Die Draubrücke wird heiß umkämpft.
  • 1930 In Würdigung der Verdienste um den Abwehrkampf wird Rosegg zur Marktgemeinde erhoben.
  • 1933 Die Marktgemeinde erhält ein Wappen. Es ist ein redendes Wappen, das die Rose der Familie Orsini-Rosenberg in einem Dreieck darstellt.
  • 1963 Spatenstich für die neue Draubrücke.
  • 1965 Am 2. September wird die alte Draubrücke vom Hochwasser weggerissen. Daher wird vorzeitig die neue, noch nicht ganz fertig gestellte Betonbrücke in Betrieb genommen.
  • 1969 Spatenstich für das Kraftwerk Rosegg.
  • 1974 Inbetriebnahme des Kraftwerks.
  • 1994 Eröffnung der neuen Volksschule.
  • 1996 Umzug der Gemeindeverwaltung in die renovierte alte Volksschule.
  • 2002 Eröffnung des Urgeschichtszentrum Frög bei Rosegg, das hallstattzeitliche Hügelgräberfeld wird der Öffentlichkeit erschlossen.
  • 2005 Die Keltenwelt Frög wird weiter ausgebaut, eine Tourismusbeschilderung im Ortsgebiet entsteht.

Die historischen Informationen über Rosegg wurden dankenswerter Weise von Herrn Joachim Eichert zur Verfügung gestellt.