land.art rosegg 2009
Die junge Slowenin Tjasa Mavric hat ihre Arbeit mit „relax station“ tituliert. Aus Haselstöcken hat die Studentin der Architektur drei hüttenähnliche, kleine Unterkünfte gebaut. Die Relax-Station bietet so Groß und Klein, Jung und Alt eine Entspannungsmöglichkeit im Schatten.
Ebenfalls aus Slowenien stammt die junge Künstlerin Tonja Klansek. Sie hat „Eden“ geschaffen. Es existiert jetzt ein kleiner, runder Fleck Erde auf dem ein junger Birkenbaum wächst. Umschlossen von mächtigen, geschälten Fichtenstämmen hat dort der Mensch keine Macht mehr über die Natur. Sie ist vor menschlichem Einfluss bewahrt und wird sich im Laufe der Zeit in einen Urzustand zurückentwickeln.
Die Installation „Sonnenflecken“ entstand nach der Idee von Mag. Linda Thalmann aus Wien. Sie konservierte eine Momentaufnahme des Bodens an einem sonnigen Tag mit Kieselsteinen und lenkt die Wahrnehmung des Besuchers auf ein spannendes, dem Zufall zu verdankendes Detail in der Natur.
Sarah Maria Rechberger, ebenfalls aus Wien, hat mit ihrer Arbeit „Spiegelung“ ein mit Salzwasser angereichertes Becken geschaffen, das wie ein Spiegel den Himmel reflektiert. Mit der Zeit wird das Wasser verdunsten. Zurück bleibt die materialisierte weiße Kruste des Salzes, wie eine Essenz, die die Umgebung aufgenommen hat. Bei Regen füllt sich das kleine Becken wieder und wird zu einem natürlichen Spiegel in der Natur.
Zu besichtigen sind die neuen Arbeiten „relax station“ und „Eden“ außerhalb der Keltenwelt in Frög, wo sich auch schon Arbeiten aus den Vorjahren befinden. Innerhalb der Keltenwelt entstanden die beiden Werke „Sonnenflecken“ und „Spiegelung“.
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